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Die Reise startet am 13. Dezember und endet am 7. April 2023.
Der Veranstalter wirbt für die Reise wie folgt:
> 115 Tage – 68 Häfen – 29 Länder – 24 Inseln
> Suez-Kanal • Äquatorüberquerung • Kap der Guten Hoffnung
Während dieser wundervollen Kreuzfahrt mit MS Artania erleben Sie die Arabische Halbinsel, den Subkontinent Indien, die paradiesische Eilande im Indischen Ozean und den Afrikanischen Kontinent mit den vorgelagerten Inseln. Diese Kreuzfahrt an Bord Ihrer Artania ist ein perfektes Reisepaket, geschnürt aus traumhaften Impressionen, unvergesslichen Eindrücken und inspirierenden Erlebnissen, welches Sie begeistern wird.
Ich möchte es aber auch diesmal nicht versäumen, Ihnen an dieser Stelle die beiden Lästermäuler Statler und Waldorf vorzustellen. Wann immer sie hier in diesem Blog auftauchen werden, habe ich etwas zu kritisieren oder glaube einen Grund zu haben, ganz einfach mal meckern oder vom Leder ziehen zu müssen.
Bevor es richtig losgeht ...
Wir buchen bei Phoenix die ARTANIA-Winterreise “Rund um Afrika“ die vom 13.12.2020 bis zum 7. Mai 2021 stattfinden soll.
Die Welt war damals noch in Ordnung, zumindest in Europa..
Wir gehen am 21. Dezember 2019 an Bord der ARTANIA für die Weltreise 2019/2020.
Link zum Reiseblog: https://2020.pehoelzer.de/
Am 14. März 2020 wurde die Weltreise in Sydney abgebrochen, weil wegen der Corona-Pandemie die geplanten Häfen nicht mehr angelaufen werden durften. Wir entschieden uns nicht nach Hause zu fliegen, sondern mit der ARTANIA zurück nach Bremerhaven zu fahren. Hierfür waren ca. 4 Wochen angesetzt.
Doch es kam anders.
Am 25. März stranden wir in Fremantle/Australien und konnten nicht weiter, weil einige Passagiere positiv auf Corona getestet wurden. Erst nach einigem hin und her wurden wir mit Hilfe des deutschen Auswärtigen Amts am 29.3.2020 nach Deutschland ausgeflogen.
Der Reiseveranstalter Phoenix ist unsicher, ob die Afrikareise wie geplant stattfinden kann und bietet deshalb an, die Reise kostenlos zu stornieren. Gleichzeitig wird - zu gleichen Konditionen - eine identische Reise für 2 Jahre später angeboten.
Wir nehmen das Angebot zur Umbuchung auf 2022/2023 an.
Im Oktober 2020 sagt Phoenix dann die Afrikareise 2020/2021 endgültig ab.
Statt einer großen Reise „Rund um Afrika“ bietet Phoenix jetzt 3-wöchige Reisen zu den Kanaren an.
Wir buchen diese Reise über Weihnachten und Silvester (19.12.2021 - 12.1.2022), quasi auch als Test, wie es sich mit den Corona-Schutzmaßnahmen an Bord reist.
Auch zu dieser Reise gibt es einen Reiseblog: https://2021.pehoelzer.de
Es sieht tatsächlich so aus, als ob diese Afrikareise stattfinden würde. Allerdings steigen erwartungsgemäß zum Herbst die Coronazahlen, aber wir hoffen, dass die Lage sich nicht mehr so dramatisch entwickelt, dass Phoenix die Reise wieder absagen muss.
Wir sind beide zurzeit 4-fach geimpft. Da die letzte Booster-Impfung schon im Mai 2022 war planen wir, uns im November die 5. Dosis geben zu lassen und zwar die gegen die BA.5-Variante.
Leider muss ich bereits jetzt die beiden Lästermäuler Waldorf und Statler zum Einsatz bringen. Die beiden erscheinen ja immer dann stellvertretend für mich, wenn mir etwas missfällt und/oder ich etwas zu Meckern habe – und das habe ich bereits schon jetzt!
Und zwar geht es um die Ausflugsbuchungen auf der Phoenix-Internetseite.
Phoenix hat bei der Reisebuchung zugesagt, die Reiseteilnehmer zu informieren, sobald die Buchungsmöglichkeit für Landausfluge im Netz freigeschaltet wird.
Von einem befreundeten Ehepaar erfuhren wir, dass sie bereits informiert wurden und Ausflüge gebucht haben. Wir selbst wurden erst einige Tage später von Phoenix informiert und da waren bereits zwei Ausflüge, die wir buchen wollten, ausgebucht.
Wissbegierig wie wir sind, haben wir bei Phoenix nachgefragt, woher diese Diskrepanz bezüglich Information herrühren könnte. Und siehe da, wie wir es uns gedacht haben, erhalten die sogenannten Gold- und Silbergäste mehrere Tage vor den Gästen der Holzklasse (zu der wir gehören) die Buchungsmöglichkeiten.
Gold- und Silbergäste sind Kreuzfahrer, die die teureren Balkonkabinen (Silber) oder Balkon-Suiten (Gold) gebucht haben.
Phoenix begründete das in einer E-Mail wie folgt:
“Und ja, wir haben für unsere hochwertigen Kabinenkategorien auch abseits der ausgeschriebenen Leistungsmerkmale einen gewissen "Handlungsspielraum". Wie jeder Reiseveranstalter für seine hochpreisigen Reisegäste im Zweifel das eine oder andere Bonbon in petto hat.“
Selbstverständlich kann Phoenix die Gold- und Silbergästen mit Bonbons und Goodies bei Laune halten, sei es, dass jeden Tag eine Flasche Sekt auf die Kabine geliefert wird, jeden Tag Bettzeug und Handtücher gewechselt werden oder dass sie vom Kapitän persönlich ins Abendgebet mit einbezogen werden. Das sieht der Holzklassen-Passagier durchaus ohne Führung einer Neiddebatte klaglos ein, denn Gold- und Silberleute haben ja dafür auch ordentlich bezahlt.
Aber jeder Landausflug ist eine Zusatzleitungen, für die jeder Reisegast gleich viel zu zahlen hat, egal ab Gold, Silber oder Holz. Und wieso dann nicht alle Gäste die gleiche Chance haben, einen Ausflug zu ergattern, für den es nur ein knappes Kontingent gibt, erschließt sich uns nicht ganz.
Als unfair empfinden wir übrigens auch, dass die Zuteilung dieses „Bonbons“ nicht klar im Katalog oder auf der Homepage von Phoenix kommuniziert wird, sondern diese Bevorzugung unter der Hand praktiziert wird.
Ein weiteres Ausflugsphänomen ist Folgendes:
Hat sowohl ein Holzklassen- als auch ein Silbergast einen bestimmten Ausflug gebucht, wird er dennoch nie in den Genuss kommen, im Bus einen Sitzplatz in den vorderen Reihen zu ergattern, wo man so schön auch nach vorne durch die Frontscheibe des Busses die Gegend und Umgegend bewundern kann.
Denn hier gibt es ein Bonbon ausschließlich für die Goldgäste. Die dürfen nämlich vorab den Bus besteigen, bevor der Rest der Ausflügler zum Einsteigen an den Bus geleitet wird.
Diese Bevorzugung der Goldgäste ist allerdings ausdrücklich so im Katalog bei deren Reiseleistungen beschrieben.
Aber auch hier stellt sich zumindest rein akademisch die Frage, ob das so in Ordnung ist, denn wie bereits gesagt, sind die Ausflugsbuchungen und die Preise völlig unabhängig von der gebuchten Kabinenkategorie.
Die Ausflüge werden auch nicht von Phoenix direkt veranstaltet, sondern von einer örtlichen Agentur. Sie werden mit einheimischen Guides durchgeführt und Phoenix stellt lediglich eine mal mehr und mal weniger kompetente betreuende Begleitung dieser Ausflüge. Phoenix ist also nur der Vermittler.
Die Betrachtung dieser „Ungerechtigkeit“ ist natürlich nur ein Sturm im Wasserglas. Zwar ist es ganz nett, vorne im Bus zu sitzen, aber nicht sooo wichtig, dass uns auf den hinteren Plätzen ein Ausflug vergällt und getrübt wird.
Aber das vielzitierte Prinzip halt.
Jetzt machen und organisieren wir ja meist unsere Landgänge auf eigene Faust und meiden die Ausflüge in den großen Gruppen, wo es eben geht. Aber es geht nicht immer. Für unsere Aufenthalte in Sri Lanka wollten wir die Ausflüge
• Elefanten im Udawalawe-Nationalpark
• Ein halber Tag am Strand - Transfer zum Mount Lavinia Hotel
buchen.
Diese hatten wir schon einmal auf unserer letzten Reise 2019/2020 unternommen und für gut und wiederholenswert befunden.
Dumm war nur, dass ausgerechnet diese Ausflüge schon ausgebucht waren, als für uns von Phoenix das Online-Buchungsportal freigeschaltet wurde. Sehr ärgerlich und enttäuschend.
Allerdings muss man Phoenix zu Gute halten, dass wir, nachdem wir unseren Unmut über die Sache geäußert haben, plötzlich doch auf die gewünschten Ausflüge gebucht wurden. Phoenix teilte uns mit:
“Wir haben aber eine gute Nachricht für Sie! Denn am heutigen Vormittag haben wir weitere Ausflugs-Kapazitäten aus Sri Lanka zugesagt bekommen und konnten Ihre beiden Wartelisten-Buchungen somit umgehend bestätigen.“
Etwas später erhielten wir eine weitere Mail von Phoenix, auf Grund unserer, wie soll ich sagen, Beschwerde, Kritik, Anmerkung, unserem Gemecker ....?
Egal - jedenfalls war jetzt zu lesen:
"Aber wir achten, wie bereits gesagt, indes sehr darauf, dass wir unsere geschätzten Stammkunden nicht zu kurz kommen lassen und versuchen - wenn möglich - deren Wünsche zu erfüllen. Wir konnten Ihre Ausflugswünsche relativ schnell berücksichtigen. Und auch dabei hat natürlich eine Rolle gespielt, dass Sie schon oftmals mit uns verreist sind und weitere große Reisen mit Phoenix Reisen fixiert sind. “
Hier will man uns Glauben machen, dass wir auch - wie die Gold- und Silbergäste – eine bevorzugte Behandlung erfahren hätten.
Wie jetzt? Ein zusätzlicher Bus oder Sonderbehandlung?
Aber um eines ganz klar zu stellen: „Wir wollen keine Bevorzugungen!“. Wir wollen aber auch keine Benachteiligungen.
Aber jetzt soll es gut sein. Schön, dass ich vor der Reise noch soviel Zeit und Muße habe, diesen Pipifax niederzuschreiben.
Jetzt hatte es uns doch erwischt – Corona, trotz 4-facher Impfung. Aber der Verlauf ist sehr leicht, einen Tag etwas Halsweh, mehrere Tage etwas matt, das war’s schon.
Nachdem die Tests wieder negativ waren, konnten wir die für die Reise erforderliche Gelbfieberimpfung angehen – 90 € pro Person, aber die Krankenkasse übernimmt einen Teil der Kosten.
Das Reisefieber nimmt von Tag zu Tag zu, erste Überlegungen zum Projekt Kofferpacken werden angestellt. Da wir mit dem Flieger nach Mailand müssen und sich dort ein 2-stündiger Bustransfer nach Savona, dem Hafen unserer Einschiffung, anschließen wird, werden wir ein Großteil des Gepäcks mit dem Dienstleister TEFRA-Logistik transportieren lassen. Zwar ist der Preisunterschied für Übergepäck zwischen Lufthansa und TEFRA nicht besonders groß, aber TEFRA holt die Koffer zu Hause ab und man findet sie später auf seiner Kabine wieder. Außerdem dürfen bei TEFRA die Koffer größer sein und schwerer (23 Kilo bei Lufthansa, 30 Kilo bei TEFRA).
Die Vorfreude wächst und wächst.
Ganz besonders freuen wir uns auf eine extra gebuchte 5-tägige Safari in Südafrika. Wir werden in Richard’s Bay an Land gehen, wo uns ein Fahrer erwartet, der uns für diese Tage zur Verfügung steht. Nach 5 Tagen fliegen wir von Durban nach Kapstadt, weil die ARTANIA nicht auf uns warten wird, sondern einfach ohne uns weiterfährt. In Kapstadt holen wir sie dann wieder ein.
Gebucht haben wir diese Überlandtour bei Punda Milia Travel, einem Reisespezialist für Afrika - https://punda-milia.de/home .
Bei diesem Reisebüro hatten wir bereits eine Überlandtour in Namibia gebucht, die wir während unserer Kreuzfahrt 2019/2020 durchgeführt hatten. Da stimmte wirklich alles, Organisation, Unterkunft, Kompetenz des Fahrers und der Guides im Etosha-Nationalpark etc. Wir waren restlos begeistert.
Auch diesmal war bereits bei der Buchung wieder alles perfekt. Das Paket wurde ganz individuell nach unseren Wünschen zusammengestellt, nach ausgiebiger Beratung durch die Geschäftsführerin Frau Janine Brassaty.
Dieses Spezial-Reisebüro können wir bedenkenlos weiterempfehlen.
Wir werden diese Tour mit einem befreundeten Ehepaar zusammen durchführen. Das wird mit Sicherheit einer der Höhepunkte der Reise.
Sonntag, 4.12.2022: Von jetzt auf gleich bricht ein Bügel von meiner Brille ab – irreparabel. Die Ersatzbrille ist keine Dauerlösung, sie hat einen Sprung, der zwar beim Gucken gar nicht besonders stört, der aber der Grund für die Neuanschaffung war, die mich jetzt jämmerlich im Stich gelassen hat. Brille mit Sprung ist für ein 4-monatige Reise keine Option. Die Frage ist, ob unser Optiker bis zum Reiseantritt eine Lösung anbieten kann.
Montag, 5.12.2022: Yes, he can! - https://www.augenoptik-voeckler.de.
Er kann innerhalb eines Tages das kaputte Gestell durch ein Neues ersetzen. Zwar passen die Gläser nicht ganz genau, aber er kann sie passend machen.
Und eine ganz neue Brille kann er auch noch innerhalb dieser Woche anfertigen lassen, sodass ich dann sowohl eine neue Brille als auch eine intakte Ersatzbrille mit auf die Reise nehmen kann.
Donnerstag, 8.12.2022: TEFRA holt drei Koffer bei uns ab – der Abfahrtstermin rückt näher und näher.
Freitag, 9.12.2022: Ganz traurige Nachrichten. Das bereits erwähnte Ehepaar, das zusammen mit uns die gesamte Kreuzfahrt und die Safari machen wollte, musste aus gesundheitlichen Gründen die Reise jetzt kurzfristig stornieren. Wir sind besorgt und sehr, sehr traurig darüber. Wir hatten uns auf gemeinsame Frühstücke auf der ARTANIA gefreut und wollten die ein oder andere Unternehmung an Land gemeinsam machen, wollten zusammen das erste Ablegen in Savona an der Reling mit einem Glas Sekt genießen und wollten ....
Es sind doch nicht nur einfach irgendwelche Bekannte von uns, sondern richtig gute Freunde - geplatzte Träume.
Montag, 12.12.2022: Wir lassen in unserer örtlichen Apotheke einen Corona-Schnelltest machen. Ergebnis: negativ.
Ein negativer Schnelltest, nicht älter als ein Tag, ist nämlich Voraussetzung dafür, dass man an Bord der ARTANIA darf.
Das Auto bzw. die Autobatterie habe ich in der Garage an ein Ladegerät angeschlossen, um über die sogenannte Erhaltungsladung dafür zu sorgen, dass sich die Batterie in den kommenden vier Monaten nicht entleert. Denn die Elektronik des Autos zieht heimlich und unbemerkt Strom, sodass nach unserer Heimkehr im April 2023 ohne diese Maßnahme die Batterie schwach bis leer wäre.
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