76. Reisetag – Sonntag, 26.02.2023 – Kapstadt/Südafrika

Und schon wieder ist ein Reiseabschnitt zu Ende und ein Neuer beginnt. „Von Kapstadt aus Süd- und Westafrika entdecken“, so nennt sich die neue Etappe. Erfreulich ist, dass es auf dieser Teilstrecke nur noch ca. 650 Mitreisende gibt und nicht über 1000, wie auf der gerade abgeschlossenen. Da wurde es hier und da schon mal ein bisschen eng, sogar um einen Platz in meinem Büro musste ich manchmal bangen.

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(v.l.n.r), der Blogger, Gaby und Jürgen Schneider


Um die heutigen Unternehmungen brauchten wir uns nicht zu kümmern. Freunde von uns, Gaby und Jürgen Schneider, ebenfalls aus dem Frankfurter Raum kommend, machen seit vielen Jahren regelmäßig Urlaub in Südafrika. Und wie es der Zufall will, dieses Jahr in der Nähe von Kapstadt und zu der Zeit, in der wir hier ebenfalls Station machten.

Mit einem Mietwagen holten uns die beiden früh um acht direkt am Passagierterminal ab und nach einer herzlichen Begrüßung ging es auch schon los.

 

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Praktisch zur Einstimmung steuerte Jürgen das Auto im südafrikanischen Linksverkehr zur „Pier von Fish Hoek“, ein Küstenort an der False Bay auf der Kap-Halbinsel. Nicht nur um die Seelöwen, sondern auch die dortigen Fischerboote zu bewundern.

 

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Da es sehr sehr windig war, hielten wir uns dort nicht lange auf und weiter gings nach Boulder Beach zur Pinguin Kolonie. 

 

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Über Holzstege wurden wir zu den Beobachtungsplattformen geleitet.

 

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Nachdem wir uns an den tapsigen Gesellen sattgesehen und eine kleine Kaffeepause eingelegt hatten, ...

 

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... ging es weiter Richtung Kap, zunächst nicht zur eigentlichen Kapspitze, sondern zum Cape Point Lighthouse, dem alten 1860 errichteten Leuchtturm.

 

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Dieser befand sich auf einem Hügel, der erst einmal erklommen werden musste.

 

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Das Kap selbst war naturgemäß unspektakulär, da es eben nur ein Stückchen felsiges Land ist und nichts weiter. Die eigentliche Attraktion war ein Holzschild auf dem „Cape of Good Hope“ und die Koordinaten 34° 21‘ 25“ Süd und 18° 28‘ 26“ Ost zu lesen war.

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Hier standen die Leute Schlange, um ein Foto vom Schild und sich selbst machen zu lassen. Wahrscheinlich fühlt man sich mit diesem Fotodokument wie der portugiesischen Seefahrer und Entdecker Bartolomeu Diaz, der 1488 das Kap erstmalig gesichtet hatte.

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Für den weiteren Teil des Ausflugs lasse ich Doris zu Wort kommen. Sie hatte in ihrer privaten Tagebuch-App „Findpenguins“ bereits schon alles schön niedergeschrieben, sodass ich mir per Paste & Copy etwas Arbeit ersparen konnte.

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Nach einem kurzen Stopp am Infocenter, bei dem Jürgen auch noch einem anderen Autofahrer Starthilfe leistete, fuhren wir weiter nach Houk Bay, um den Bay Harbour Market zu besuchen.

 

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Hinter jeder Kurve des Chapman's Drive bot sich ein neuer spektaktukärer Ausblick.


Wir fuhren über den Chapman's Drive, eine Küstenstraße mit den schönsten Aussichten auf den Atlantik und auf Strände und Felsen. Es war großartig.

 

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Der Bay Harbour Market entpuppte sich als riesengroße Markthalle mit Foodcourt und jeder Menge schöner Läden mit mehr oder weniger kunstgewerblichen Angeboten und Live Musik.

 

Es war voll, quirlig und laut.

 

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Der Pizzastand unserer Wahl.

 

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Die leckere Pizza reichte für Gaby, Doris und mich.


Wir verdrückten eine Pizza ...

 

...und dann war es Zeit, wieder nach Kapstadt zurückzukehren.
In den Vororten von Kapstadt kamen wir auch an einer Siedlung vorbei, die aus lauter Elendshütten und unglaublichem Abfall bestand. Die Komoren ließen grüßen.
Hier Kapstadt mit dem dollsten Luxus und ein paar Kilometer weiter dieses Elend. Ich begreife es nicht. Weder die Ursachen, noch die Gründe, noch diejenigen Verantwortlichen, die nur an ihre Vorteile denken. Aber ich habe begriffen, dass das Elend der anderen den Menschen vollkommen egal ist.
Um kurz nach 16 Uhr waren wir wieder am Hafen und verabschiedeten uns. Schneiders haben uns einen wirklich schönen Tag bereitet, den wir sehr genossen haben.

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Tafelberg mit Wolken.

 

Da das Internet auf der ARTANIA seit gestern nicht vernünftig funktionierte, nutzen wir das angebotene freie WiFi im Passagierterminal. Plötzlich und völlig unerwartet standen zwei gute Reisebekannte vor uns. Die Hamburger Anne und Wolfgang Hagenow, mit denen wir schon einige Kreuzfahrten absolviert hatten und mit denen wir auch außerhalb der ARTANIA regen Kontakt pflegen. Sie hatten uns vorher nicht Bescheid gegeben, diese Schluris, obwohl sie über unsere Kreuzfahrtpläne genau unterrichtet waren und obendrein Follower meines Blogs sind. Na, jedenfalls war das Hallo und die Freude riesengroß. Die Überraschung war gelungen.

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Nicht nur das teuer erkaufte ARTANIA-Internet (700 € für die gesamte Kreuzfahrt) funktioniert zurzeit nicht richtig, sondern jetzt ist auch noch das alkoholfreie Weizenbier ausgegangen, mein allabendliches Feierabendbier in Harry’s Bar. Ich werde auf den 2. März vertröstet, wenn wir Durban anlaufen werden. Dort soll Nachschub gebunkert werden.

 

 

77. Reisetag – Montag, 27.02.2023 – Kapstadt/Südafrika

Zwei wichtige Punkte standen auf der heutigen Agenda:

  1. Erneuter Versuch, unsere Kenia-Schillinge umzutauschen,
  2. Einkauf von Sekundenkleber.

Beide Punkte wollten wir an der Victoria & Alfred Waterfront, der Flaniermeile in Kapstadt, abarbeiten.

 

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Eine vielversprechende Wechselstube hatten wir bereits vor zwei Tagen entdeckt, die aber an diesem Samstagabend geschlossen hatte. Heute war sie zwar geöffnet, aber beim Zeigen unserer 23 x 1000-Schilling-Scheine ernteten wir nur mitleidiges Kopfschütteln.

Somit ein Aufruf an meine Blogleser:

Wer vorhat, nach Kenia zu reisen, kann sich mit uns in Verbindung setzten. Wir können mit Keniaschillingen im Wert von knapp 170 Euro dienen und dies zu einem äußerst günstigen Wechselkurs!

Auch die Suche nach einem Geschäft für Sekundenkleber war nicht ganz trivial. Wozu Sekundenkleber? Von meinen „Landgangsschuhen“ hatten  sich Teile des Sohlenprofils gelöst und verlangten nach einer unverzüglichen Reparatur. Ein Neukauf vor Ort wäre keine Option. Ich kann im Laden nicht sicher feststellen, ob die Schuhe geeignet sind und sich nicht vielleicht nach zwei Kilometern als unbequem herausstellen.

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Der große Supermarkt "Pick'n Pay" war gut bestückt, sowohl mit Food- als auch mit Non-Food-Artikeln.


An der Waterfront gab es eine riesige Shoppingmall, wo wir unser Glück versuchen wollten. Neben den ganzen Schicki-Micki-Läden fanden wir nach einiger Suche (es gab keinen Lageplan oder Infotafeln) einen großen Supermarkt, in dem wir in Sachen Kleber fündig wurden.

 

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Ein absolutes touristisches Muss!
Ein Foto im großen Rahmen mit dem Tafelberg im Hintergrund. Allerdings verzichtete ich lieber, im Gegensatz zu den meisten anderen, den Rahmen auch noch zu besteigen.

 

Um 21:15 Uhr mussten wir wieder einmal zur Rettungsübung antreten und um 22:00 sollten wir eigentlich auslaufen. Eigentlich, denn seit 21:00 Uhr war der Hafen wegen starker Winde geschlossen.
Sieh da, ein Déjà-vu. Vor drei Jahren lagen wir schon einmal zwei Tage länger als gewollt in Kapstadt fest, ebenfalls wegen starken Winds.
Der Hafen von Kapstadt hat eine sehr schmale Einfahrt, weshalb die Hafenbehörde die Gefahr einer Havarie wegen Windböen ausschließen will. Eine blockierte Hafen-Ein- bzw. Ausfahrt wäre der GAU.

Trotz Hafensperrung nahm die geplante Auslaufparty achtern in der Phoenix-Bar ihren Lauf. Der Sekt floss in Strömen und sogar Doris und ich waren für eine knappe halben Stunde Teil dieses Events.

 

 

78. Reisetag – Dienstag, 28.02.2023 – Seetag

Um 8:00 Uhr verließ die ARTANIA den Hafen von Kapstadt. Leider wurden die Passagiere erst 5 Minuten vorher darüber informiert, sodass kaum jemand auf den Außendecks das Ablegemanöver verfolgt hat.
Gerade für die neu eingestiegenen Gäste, für die doch das erste Ablegen ihrer Reise sicherlich ein ganz besonderer Moment gewesen wäre, war dieser Hau-Ruck-Start suboptimal.
Doris und mir war es gelungen, bei sofortiger Unterbrechung sämtlicher morgendlicher Verrichtungen zumindest den größten Teil des Auslaufens auf dem Promenadendeck miterleben zu können.

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Die ARTANIA verlässt den Hafen von Kapstadt.

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Vor uns die enge Hafenausfahrt.

 

Ob und welche Auswirkungen unsere 10-stündige Verspätung für das Anlaufen von Durban in zwei Tagen haben wird, blieb im Dunkeln, da Phoenix es nicht für nötig hielt, die Passagiere darüber zu unterrichten.

Der ganze Tag war mit Arbeiten am Blog ausgefüllt, während sich der Rest der Passagiere auf den Willkommens-Cocktail und den Galaabend vorbereitete.

 

 

79. Reisetag – Mittwoch, 01.03.2023 – Seetag

Auch heute stand die Blogarbeit im Vordergrund. Hunderte Fotos von der Überlandtour mussten gesichtet werden und eine Auswahl für den Blog getroffen werden.


Höhepunkte des heutigen Tages waren laut Tagesprogramm:
- Maritimer Frühschoppen am Vormittag,
- „Amarula-Erdbeer-Crêpes!“ in der Kopernikus-Bar am Nachmittag,
- Marcelini, der Bauchredner, am Abend.

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Im Tagesprogramm für morgen war zu lesen, dass die Ankunft in Durban wie ursprünglich geplant, um 8:00 Uhr sein würde.

 

 

80. Reisetag – Donnerstag, 02.03.2023 – Durban/Südafrika

Mit der geplanten Ankunft um 8:00 Uhr wurde es dann doch nichts. Der Lotse kam verspätet an Bord, nicht per Lotsenboot, sondern per Hubschrauber, aus dem er sich abseilen ließ.
Als wir dann auch noch warten mussten, weil 2 Frachter, die den Hafen verlassen wollten, „Vorfahrt“ hatten, empörte sich unser Kreuzfahrtdirektor darüber, dass ein Kreuzfahrtschiff so benachteiligt würde. Ich konnte allerdings die Empörung nicht nachvollziehen, weil Vorfahrtsregeln, egal welcher Art, in den meisten Fällen durchaus Sinn machen und naturgemäß für den, der warten muss, sich diese zwangsläufig als nachteilig erweisen.

Uns störte die Verspätung von einer Stunde nicht, da wir erst um 11:00 Uhr das Schiff verließen.
Wir hatten nichts Großes vor; vor 3 Jahren hatten wir bereits alle Sehenswürdigkeiten mit Hilfe einer Taxifahrerin abgegrast.

 

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Wir spazierten zum UShaka-Zentrum und zur Golden Mile (endlos langer Sandstrand)...

 

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In einigen der Läden gab es richtig hübsche Sachen zu kaufen.


... bummelten ein bisschen durch das USkaka-Zentrum mit seinen kleinen Läden und Restaurants ...

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Dieses alte Schiffwrack wurde an Land gebracht und zu einem Restaurant und einer Veranstaltungs-Lokation umgebaut.

 

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Die ARTANIA vor dem Nelson Mandela Cruise Terminal.
Leider ist der Geist Nelson Mandelas in Südafrika mittlerweile verschwunden. Korruption und Vetternwirtschaft, an der Mandelas Partei ANC kräfig mitmischt, sind an der Tagesordnung.


... und waren dann um 14:00 Uhr zurück auf dem Schiff.

 

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Seit dem Vormittag wurde schon fleißig gebunkert.
Ob mein alkoholfreies Weizen dabei ist?
Die weißen luftgefüllten Säcke dienten als Polster für die Ladung in den Containern.
Jetzt lagen sie achtlos an der Pier und der Wind blies viele davon ins Wasser.
Den Lademeister von Phoenix, der das Bunkern überwachte, schien das nicht zu stören.
Wie kann das sein?!!!

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Den gesamten Nachmittag war das ARTANIA-Internet wieder nicht nutzbar. Es macht einfach keinen Sinn, 10 Minuten auf den Aufbau einer einfachen Web-Seite zu warten oder zu hoffen, dass eine E-Mail, nachdem sie schon eine Stunde lang im Postausgang feststeckt, doch irgendwann mal den Weg nach draußen findet. Zu versuchen, Fotos für den Blog auf den Server meines Providers hochzuladen, wäre utopisch.
Erst nach dem Auslaufen war die Verbindung wieder halbwegs zufriedenstellend.
Über die Ursachen für diese Aussetzer schweigt sich die obere Heeresleitung von Phoenix aus, schreibt stattdessen lapidar im Tagesprogramm, dass es zu starken Empfangsstörungen kommen kann und die Nutzung von landeigenen WLAN-Netzen empfohlen wird.

 

Am Abend in Harry’s Bar bestellte ich mir frohgemut ein alkoholfreies Weizenbier und bekam zur Antwort, dass es keines gäbe. Ich wusste aber von unserem Freund Wolle (Wolfgang Hagenow), dass dieser im Lido-Restaurant bereits zwei Stück genossen hatte. Nach kurzer Diskussion mit dem Kellner, der über die Wiederverfügbarkeit dieses Getränks nicht ausreichend informiert war und unter Hinzuziehens eines weiteren Kollegen, konnte schließlich doch das Gewünschte serviert werden.

 

 

81. Reisetag – Freitag, 03.03.2023 – East London/Südafrika

Den Vormittag konnte ich nutzen, um den 8. Blogeintrag fertig zu stellen und hoch ins Netz zu laden.
Die Auswahl beim Mittagessen war heute nicht so unser Fall. Springbock-Curry oder alternativ Farfalle mit Miesmuscheln. Aber auf dem Buffet gab es ja noch Brot, Butter, Salat, Obst, Kuchen und Käse, sodass wir nicht zu hungern brauchten.

Um 13:00 Uhr macht die ARTANIA an der Pier von East London fest. Um 15:00 Uhr gingen wir von Bord Richtung Stadt. Es war sehr heiß, die Sonne brannte erbarmungslos, aber im Schatten konnte man es aushalten.

Nach gut einem Kilometer Fußweg gelangen wir in die Stadt. Wir können es gar nicht richtig erklären, aber wir fühlten uns in dieser Gegend unwohl und unsicher und kehrten nach kurzer Zeit wieder um.

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Darf man ein Schild, das auf ein Fotogtafierverbot hinweist, überhaupt fotografieren?

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Trotz des Fotografierverbots gibt es dieses Foto:
Crew-Mitglieder, schwerbepackt.
Supermärkte und freies WLAN sind für die Crew wichtige Anlaufstationen.

 

Nach unserem Stadtrundgang bestellen wir uns gegen 17:00 Uhr auf der ARTANIA jeder einen Cheeseburger, den wir oben in der Kopernikus-Bar verspeisen.

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Dieses Gebäude gehört zun Campus der University East London
(Blick durch das Windschutzfenster der Kopernikus-Bar).

 

Wir genießen mal wieder das Ablegen in der Dämmerung um 19:00 Uhr auf dem fast leeren Promenadendeck und machen anschließend noch einen gemütlichen Deckspaziergang.

Die Bestellung des Weizenbiers in Harry’s Bar gelingt diesmal ohne Komplikationen.

 

 

82. Reisetag – Samstag, 04.03.2023 – Port Elizabeth/Südafrika

Die Ankunft um 8:00 Uhr beobachteten wir wieder nur durch das Kabinenfenster, da die Ankunftszeit mit unserer Aufsteh- und Fertigmachen-Zeit wie meist, stark kollidierte.

Das Frühstück nahmen wir diesmal im Lido ein, weil das ARTANIA-Restaurant, in das wir zum Frühstücken lieber hingehen, heute bereits um 9:00 Uhr statt um 9:30 Uhr schließt, und somit die Öffnungszeit ebenfalls mit unseren Zeiten nicht kompatibel ist.

Um 10:00 Uhr machen wir uns auf den Weg in die City, die sich nur ein paar Schritte vom Hafenausgang entfernt befindet.

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Der lange Weg zum und vom Hafenausgang führte durch trostloses Hafengelände.


Leider ist der Weg vom Liegeplatz der ARTANIA zum Hafenausgang nicht zu vernachlässigen, er erscheint endlos über eine schattenlose Betonfläche und weiter über schattenlosen Straßen und Wege bis zum Hafentor. Dabei wäre Schatten auch heute wieder von enormer Wichtigkeit.

 

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Wir trafen fast automatisch auf einige Sehenswürdigkeiten, wie etwa den 1923 erbauten 53 Meter hohen Campanile. Allerdings ersparten wir uns das Besteigen des Uhrturms mit seinen 200 Stufen und verzichteten darauf, von oben die Aussicht genießen zu können.

 

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Der Bahnhof, in den wir einen Blick wagten, war beinahe menschenleer.

 

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Über Treppenstufen erreichten wir den Market Square mit der sehenswerten City Hall und der Bücherei.

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Die City Hall (Rathaus) ...

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... und die Bibliothek. Davor das Denkmal der Queen Viktoria.

 

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Vom Market Square ging eine Geschäftsstraße ab, die wir uns vornahmen. Aber auf dieser Strecke gab es nicht viel, was in diesem Blog erwähnenswert wäre.

 

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Die junge Dame hatte sich bei diesem Schnapschuss in entsprechender Pose dazugestellt. Ich hatte das gar nicht bemerkt, aber Doris und besagte junge Dame hatten jede Menge Spaß.



Den Rückweg zum Hafen bewerkstelligten wir auf einer Straße, die parallel zu besagter Geschäftsstraße verlief, an der sich ebenfalls kleine Läden befanden.

 

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Die Auwahl an Friseurläden war groß. Es gab sie sowohl im gehobenen ...

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... als auch im einfachen Standard.


Bei einem Großteil der Läden handelte es sich um Friseur- und Kosmetiksalons und alle waren gut besucht bis rappelvoll.

 

Um 20:30 Uhr standen wir beim Ablegen wieder ziemlich allein draußen auf Deck 4.

 

 

83. Reisetag – Sonntag, 05.03.2023 – Seetag

Über Facebook erhielt ich eine Message von einer mir unbekannten Anncathrin. Sie sei Mitglied des ARTANIA-Show- Ensembles und habe in meinem Blog gelesen, dass wir für den hölzernen Elefanten, den wir von Phoenix geschenkt bekommen hatten, eigentlich keine Verwendung hätten. Das Show-Ensemble im Allgemeinen und Anncathrin im Besonderen hegten ein gewisses Interesses an dem hölzernen Getier.

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Ich schrieb zurück, dass dies doch eine typische Win-Win-Situation sei und wir vereinbarten die Übergabe in meinem Büro.
Die Übergabe klappte auch vereinbarungsgemäß und Anncathrin zog mit dem hölzernen Kameraden von dannen und ich meine ein glückliches Lächeln in ihrem Gesicht gesehen zu haben. Auch ich war glücklich, wusste ich doch den Elefanten in guten Händen.

 

Ein Platz im Büro war heute gar nicht so leicht zu ergattern. Es herrschte schlechtes Wetter und starker Seegang. Das heißt, alle Leute hielten sich im Schiffsinneren auf, weil es keine Sonne gab, in die sie sich draußen auf den Sonnendecks legen konnten. Deshalb waren Spiele wie Mensch Ärgere Dich nicht, Skip-Boo, Rummicub etc. angesagt und somit die Tische in der Bibliothek äußerst begehrt.

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Blick auf die "Tischsituation" in der Bodega-Bar.


Glücklicherweise wurde das Skatturnier seit Beginn des neuen Reiseabschnitts in die Bodega-Bar verbannt. Das finden allerdings die Skatspieler nicht so toll, denn die Tische dort sind rechteckig und nicht quadratisch wie in der Bibliothek. Außerdem können die Spieler nur an zwei Seiten eines Tisches Platz nehmen und nicht an allen vier Seiten, wie in der Bibliothek, was für das Spiel viel zweckmäßiger ist Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis das Skatturnier, das immer an Seetagen durchgeführt wird, wieder zurück in die Bibliothek wandert.

 

 

84. Reisetag – Montag, 06.03.2023 – Seetag

Ich erhalte auf Facebook, per E-Mail und auch im Gästebuch des Blogs Feedback zu meinen Blog-Einträgen. Die Kommentare sind durchweg positiv, was mich natürlich freut.

 

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Aber ich erhielt auf Facebook auch den folgenden kritischen Kommentar.

 

Die Schreiberin hat völlig recht, dass die Texte nicht fehlerfrei sind. Ich habe hierzu in meinem Eintrag vom 19.2.2023 geschildert, dass das Schreiben und Veröffentlichen immer unter einem gewissen Zeitdruck geschieht und deshalb Fehler leider unweigerlich übersehen werden.
Frau B. soll und darf selbstverständlich auch ihre Missempfindungen schildern, die sie beim Lesen wegen der Fehler verspürt.
Was mich an diesem Kommentar allerdings stört, ist die oberlehrerhafte Belehrung in diesem zurechtweisenden etwas rotzigen Ton „Mal Zeit nehmen, um vorher Korrektur zu lesen, hilft." Aber dieser Umgangston ist auf Facebook leider oft gang und gäbe.

Diese kleine Episode soll aber bitte, bitte nicht heißen, dass keine Kritik geäußert werden darf. Im Gegenteil. Feedback und Kritik sind wichtig und nützlich im Gegensatz zu falscher Lobhudelei. Vor allem bei sachlichen Fehlern bin ich für Hinweise dankbar. So hatte ich anfangs unseren Kapitän nach Polen umgesiedelt, obwohl er doch Ukrainer ist. Nach einem entsprechenden Hinweis konnte ich diesen Lapsus korrigieren.

Gestern Abend fanden wir auf unserer Kabine eine Einladung zu einem Abendessen für den 7. März an einem Offizierstisch. Im Prinzip eine nette Geste von Phoenix.
Allerdings schienen unsere Namen aus einer Buchstabensuppe zusammengesetzt worden zu sein, statt aus den Datensätzen des Bord-Manifests.

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Doris (Hölzer-Leimenkühler) wurde zu Frau Hoelzer verkürzt, während ich (Peter Hölzer) zu Herrn Leimkuehler umgetauft wurde, nicht mal den vollständigen Leimenkuehler hat man mir zugebilligt. (Dass die Umlaute aufgelöst wurden, ist noch verständlich, schließlich wird in den Pässen genauso verfahren.)

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Auszug aus der Rechnung für diese Reise.
Da hatten wir aber richtig Glück, dass die von Phoenix für die Einladung durchgeführten Namensänderungen
zu keiner Belastung unseres Bordkontos geführt haben.

 

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Ich lasse das mal beinahe unkommentiert hier stehen, aber nicht ohne zu bemerken, dass eine solch schlampig angefertigte Einladung nicht gerade unser Entzücken ausgelöst hat. Fehlt hier nicht ein wenig der Respekt dem Gast gegenüber? Die korrekten Namen liegen Phoenix schließlich vor.

 

 

85. Reisetag –Dienstag, 07.03.2023 – Lüderitz/Namibia

Lüderitz ist eine Hafenstadt in Namibia, ehemals Deutsch-Südwest-Afrika, mit ca. 13.000 Einwohnern.
Adolf Lüderitz war ein Kaufmann, der sich durch einen hinterlistigen Betrug dieses Gebiet aneignete und ist Namensgeber dieser Stadt. Warum die Stadt durch ihren Namen diesem skrupellosen Geschäftsmann immer noch huldigt, ist mir ein Rätsel.

Der Bremer Tabakhändler Adolf Lüderitz landete 1883 in der Angra Pequena. Lüderitz wollte das allgemein als wertlos angesehene Land um die Bucht erwerben, weil er hoffte, dort Bodenschätze zu finden. Durch seinen Mitarbeiter und Teilhaber Heinrich Vogelsang handelte er dem Orlam-Führer Josef Frederiks II in Bethanien am 1. Mai 1883 ein nach allen Richtungen 5 Meilen großes Landstück ab, um darauf einen Handelsposten zu errichten. Frederiks erhielt dafür 100 Goldpfund sowie 200 Gewehre. Etwa 4 Monate später, am 25. August, verkaufte Frederiks erneut Land an Lüderitz, welches diesmal ein zirka 40 Meilen langes und 20 Meilen tiefes Landstück war (seiner Ansicht nach zirka 70 × 35 Kilometer großes Gebiet). Nach Vertragsabschluss wurde dem Verkäufer klargemacht, dass es sich nicht um englische Meilen (zirka 1,6 Kilometer), sondern selbstverständlich um preußische Meilen zu 7,5 Kilometer handelte und er damit den Großteil seines Stammesgebietes von 300 × 150 Kilometer verkauft hatte. Dieser Handel ging als „Meilenschwindel“ in die Annalen ein.

Quelle Wikipedia

Den Begriff „Meilenschwindel“ in diesem Zusammenhang finde ich zynisch, weil er den Betrug verharmlost und als „Schwindel“ verbal abschwächt.

Die Artania lag vor dem Hafen auf Reede. Da der Ort laut Landgangsinformation nicht allzu viel zu bieten hat, ließen wir uns mit dem Tendern Zeit und waren erst gegen 10:30 Uhr an Land.
Wir hätten durchaus die Möglichkeit gehabt, schon früher an Land zu gehen. Phoenix hatte tatsächlich neben den Tenderzeiten für Ausflügler auch Slots für „Freigänger“ eingerichtet.  Unser Deck wäre bereits um 8:40 Uhr dran gewesen, aber das war uns, ob der wenigen touristischen Highlights, etwas zu früh.

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Eine der vielen deutschen Spuren in Lüderitz.


Unser Weg führte zur sogenannten Felsenkirche, die als Wahrzeichen dieser Stadt gilt.

 

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In den Reiseführern wird hervorgehoben, dass das prachtvolle Fenster hinter dem Altar von unserem alten Kaiser Wilhelm gestiftet wurde.

 

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Und ein bisschen Kaisertreue steckt ja noch in jedem von uns, sodass wir fast das gesamte Schiff an der Kirche antrafen.

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Phoenix-Gäste in der Kirche, ...

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... vor der Kirche auf dem Kirchhof und auf dem Weg zur Kirche.

 

Da das letzte Tenderboot bereits um 12:30 Uhr von der Tenderpier abfuhr, blieb nicht viel Zeit für weitere Unternehmungen.

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Hier sieht man sehr schön, woher der Name "Felsenkirche" herrührt.


Wir kletterten ein wenig in den Felsformationen herum, um noch schnell einen Geo-Cache zu heben.

 

Danach mussten wir unseren Landgang schon wieder beenden.

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An der Tendepier bildete sich eine lange Schlange, ...

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... auf deren Abbau wir an einem sonnigen und windgeschützten Plätzchen warteten.

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Im letzten Tenderboot.
Phoenix-Mitarbeiterin Mandy (Sport & Animation) konnte nach zähen Verhandlungen mit einem Souvenirverkäufer sichtlich zufrieden die handgeschnitzte Giraffe ihr Eigen nennen.

 

 

86. Reisetag – Dienstag, 08.03.2023 – Walfisch Bay/Namibia

Walfisch Bay diente auch als Ausgangspunkt für einen Ausflug in das ca. 30 Kilometer entfernte Swakopmund, der deutschen Stadt in Namibia. Im Zuge unserer Überlandtour vor 3 Jahren in den nördlich gelegen Etosha-Nationalpark, machte unser damaliger Fahrer auch einen Abstecher nach Swakopmund. Das war an einem Sonntag und der Ort wirkte verschlafen und langweilig, auch wenn Brauhaus, Amtsgericht und Bismarckstraße an die deutsche Vergangenheit erinnert. Eigentlich fehlten nur noch die Gartenzwerge in den Vorgärten.

Da auf Grund der vergangenen Erkältung Doris‘ Gehör schlechter geworden war, muss sie ihr Hörgerät, das sie sonst nur z. B. während der Mahlzeiten trug, um den Tischgesprächen besser folgen zu können, zur Zeit dauerhaft tragen. Es könnte nun sein, dass deswegen der Batterievorrat knapp werden könnte. Deshalb hieß die heutige Zielvorgabe: „Batterien besorgen!“.

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Dieser Kartenausschnitt inspirierte uns, dort mal hinzufahren.


Da im Internet speziell kein Akustiker zu finden war, suchte ich auf Google Maps ein Viertel, in dem mehrere Geschäfte lagen, unter anderem ein Elektronik-Laden.

 

Mit einem der vielen Taxifahrer wurden wir schnell handelseinig, dass er uns für umgerechnet ca. 5 Euro die knapp 4 Kilometer dorthin fuhr.
Die Wahl auf diesen Fahrer war recht einfach. Als wir das Hafengelände verlassen hatten, wurden wir von ca. 10 Fahrern umringt, die Rundfahrten anboten. Als wir unser Vorhaben erklärten, dass wir einfach nur zum „Shop 4 Value“ in der Mica Street wollten, waren alle bereit uns zu fahren. Das erste Angebot, das wir erhielten, betrug 200 Namibia-Dollar (ca. 10 €). Das erschein uns etwas sehr hoch, worauf einer anderer mit 100 Namibia-Dollar seinen Hut in den Ring warf und von uns auf der Stelle engagiert wurde.
In Namibia werden problemlos die südafrikanischen Rand akzeptiert, von denen wir noch einige in der Tasche hatten. Der Umrechnungskurs beträgt 1:1, was das Umrechnen auch ohne Taschenrechner erheblich erleichtert.

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In dem Viertel angekommen, war klar, dass es hier sehr authentisch war und mit Touristen eher nicht gerechnet wurde. Wir waren im Vorort Kuisebmund gelandet. Der Stadtteil wurde zu Zeiten der Apartheid für schwarze Menschen gegründet.

 

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Der Fahrer bestätigte uns, dass diese Gegend für uns absolut ungefährlich sei.
Da wir nicht wussten, ob man von hier problemlos ein Taxi bekommen könnte, fragten wir unseren Fahrer, ob er uns in ca. einer Stunde wieder abholen könnte, was er erfreut bejahte.

 

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Wir scheiterten mit unserem Versuch, die passenden Batterien zu bekommen. Dafür erstanden wir in einem Supermarkt eine Flasche Fanta und eine Tüte Gelee-Bananen.

 

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Diese gebrauchten Kleidungsstücke stammen eindeutig aus Europa, vielleicht sogar aus einem Kleidercontainer aus Deutschland.
Der Verkauf von Textilien aus Altkleidersammlungen nach Afrika überschwemmt den dortigen Markt, was wiederrum zu Absatzschwierigkeiten für heimische Textilien führt und damit den Verlust von Arbeitsplätzen nach sich zieht.

 

Unser Fahrer holte uns pünktlich um 12:30 Uhr wie vereinbart wieder ab. Als er von unserem Batterieproblem hörte, schlug er vor, uns zu einer Shopping Mall zu fahren. Die Mall unterschied sich in nichts von den Malls in aller Welt, ob in Europa, den Emiraten oder sonst wo.

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Eilenden Schrittes lotste uns unser Fahrer zu diversen Geschäften in der Mall.


Nur die passenden Batterien gab es nicht, obwohl unser Fahrer sich von Geschäft zu Geschäft durchfragte.

 

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Hier irgendwo muss der Cache versteckt sein.


So ließen wir uns unverrichteter Dinge zu einem wenige Kilometer entfernenten Geo-Cache fahren. Diesmal gab dieses Ziel leider rein gar nichts her.
Wir landeten in einer wenig frequentierten, langweiligen Ferienhausanlage.

 

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Wir hoben den Cache und ließen uns zum Hafen zurückfahren.

 

Vor dem Hafengelände präsentierten ein gutes Dutzend Souvenirhändler ihre Waren.

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Doris suchte als Mitbringsel für unsere Nachbarn, die sich dankenswerterweise um unsere Post kümmern, eine kleine Holzschale aus. Da wir genügend Zeit hatten, wurden Auswahl und Preisverhandlung in ausgiebiger Länge zelebriert.

 

Um 20:00 Uhr verließen wir unseren Liegeplatz in Walfisch Bay. Während der Ausfahrt in den offenen Atlantik konnten wir sehr schön sehen, dass Walvis Bay, so lautet der Name im Englischen, rundherum von der Namib-Wüste umgeben ist.

Nun lagen erst mal zwei volle Seetage vor uns.

 

 

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Peter Hölzer (*23.12.1953) ist der Blogger

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Mittwoch, 19. April 2023

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